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Die Präsentation der Ergebnisse aus dem diesjährigen Projekt zum Thema Teamarbeit in der Ausbildung, 05.11.2012 im KARL MAYER Gesellschaftshaus

2012/11/21

KARL MAYER dreht am Rad – für eine praxisnahe Ausbildung
Ein gutes Zusammenspiel im Team ist keine Glückssache, sondern wird in einem gezielt gestalteten Miteinander erlernt – möglichst von Anfang an.
Um bereits den Auszubildenden den in der Praxis benötigten Gemeinschaftssinn und Verantwortungsbewusstsein bei der Lösung von Aufgaben zu vermitteln, führt KARL MAYER seit langem die Projektreihe Teamarbeit in der Ausbildung (TIDA) durch.
Die Vorhaben werden von der Ideenfindung und Planung über die Durchführung bis zur Kontrolle und Bewertung von den Azubis vollkommen selbstständig umgesetzt. Lediglich bei schwierigen Problemen stehen die Ausbilder hilfreich zur Seite.
In diesem Jahr stand das TIDA-Projekt für die Azubis (Mechatroniker, Elektroniker und Werkzeugmechaniker) des 2. Ausbildungsjahres ganz im Zeichen der 75-Jahr-Feier im Hause KARL MAYER: Es galt, einen Messestand passend zum Firmenjubiläum zu entwickeln und hierfür ein Zeitfenster von nicht mehr als drei Monaten zu nutzen.
Der Startschuss fiel am 1. Mai mit einem Kick-off-Meeting zu den Grundsätzen der Teamarbeit. Anschließend wurden zwei Projektgruppen mit jeweils sieben Mitgliedern gebildet, Verhaltensregeln aufgestellt und die Aufgaben verteilt. Das vorgesehene Equipment sollte aus zwei Modulen bestehen. Für Modul eins war ein Geschicklichkeitstest geplant, bei dem mit einem per Joystick ferngesteuerten Stift der Umriss einer großformatigen „75″ abzufahren ist. Gelingt dies, folgt Modul zwei mit einem Glücksrad. Entsprechend der hier erreichten Zahl soll automatisch ein Fach in einem Preis-Store mit einer kleinen Überraschung geöffnet werden – ein komplexes Projekt zu den Bereichen Mechanik und Elektrotechnik, das die Azubis von KARL MAYER mit Bravour umgesetzt haben.
Stolz präsentierten die angehenden Fachkräfte am 5. November die Ergebnisse ihrer Arbeit vor den geladenen Gästen aus der KARL MAYER-Belegschaft. Das Publikum zeigte großes Interesse an dem geschilderten Vorgehen und hatte viel Spaß beim anschließenden Funktionstest. Die Mühe der Spieler wurde mit einem Give-Away belohnt – und die der Azubis mit vielen nützlichen Erfahrungen. „Wir haben gelernt, uns zurückzunehmen und Kompromisse zu schließen. Das hat uns als Team gestärkt”, erklärte der angehende Werkzeugmechaniker Patrik Paul. Zudem sei das vollkommen selbstständige Arbeiten sehr lehrreich gewesen. „Die TIDA-Projekte bieten eine hervorragende Vorbereitung auf die Anforderungen der Arbeitswelt”, bestätigte Ausbildungsleiter Axel Steinbeiß „Die Jugendlichen lernen, unabhängig von ihren eigenen Interessen gemeinsam an einem Ziel zu arbeiten und hierbei für jeden ihrer Schritte die volle Verantwortung zu übernehmen”, ergänzte er.